Nachdem ich 2 mal auf Rawa gewesen war, und 2 mal auf den Perhentians war und es hier eigentlich soviel anzuschauen gibt wollte ich die 2te Tour nach Bali eigentlich umgehen.
Und eigentlich sollte sie auch nie nach Bali gehen, nur dann kam der Abend an dem wir für das verlängerte Wochenende Ende November buchen wollten.
Koh Phi Phi.
Und dann verdoppelten sich auf einmal die Preise.
Doof.
Alternativ wollte Tiho nach bali, damit er das auch mal gesehen haben würde und von Camile, eine der drei Taucherinen aus dem Perhentians Bus wussten wir dass es dort einen Manta Point gab auf einer insel südlich von Bali, also quasi ja gar nicht Bali, sondern eine andre Insel ! ![]()
Und als wir so nach Baliflügen schauten bot uns jetstar 70% preisnachlass für den Flug nach Bali an.
Aber 2 wochen vorher…
Nach einer Minute intensivem überlegen, beschlossen wir uns einen Tag Urlaub zu nehmen und 2 Wochen vorher nach bali zu fliegen.
Uns fiel auf, dass wir damit effektiv nichts für das verlängerte Wochenende hatten… kurze Zeit später stand fest es würde Rawa werden, Teil 3.
Wenigstens kein Bali 2, sondern Lembongan zum Tauchen, zwar auf Bali landen aber dann gleich weiter.
So der Plan.
Karen entschloss sich uns anzuschließen.
Und dann 2 Tage vor Abflug kam die Hiobsbotschaft. Donnerstag Nacht, also wenn wir landen würden gingen keine Boote mehr nach Lembongan, die ersten erst wieder um 8:00 früh und die würden 2 Stunden brauchen.
Die Dives aber schon um 7:30 beginnen, also würde ein kompletter Tag ausfallen. Für einen Tag tauchen 4 Tage unterwegs sein? NE!
Lembongan fiel also aus.
Die Suche nach Alternativen ging zum Glück schneller als erwartet und wurde dann doch auf “mainland” Bali gefunden.
Padangbai – ein kleines Fischernest im osten Balis, von dort aus gingen neben Sanur (der stadt von der aus wir zunächst geplant hatten nach Lembongan zu fahren) auch schiffe nach eben dort.
Und man konnte dort tauchen, klang gut!
Noch viel besser sogar, der Tauchcenter (Waterworxx) machte seine Dives auch bei Lembongan, also auch den Manta Point nur eben von Padangbai aus, und das hiess, wir würden den restlichen Tag nach den Dives nicht auf einem Minieiland verbringen (was nicht schlimm ist) sondern konnten mit den Roller über Bali fahren.
Klang besser, und preislich, abgesehen von deutlich günstigeren Unterkünften auch keine Unterschiede.
Wir wurden also am Donnerstag direkt am Flughafen abgeholt und landeten nach 2 Stunden fahrt glücklich in einem Bett irgenwo in Padangbai, an einem mit Booten übersäten Strand.
Freitag – Blue Lagoon
Ich hatte einige Wochen vorher eine Unterwasserkamera auf ebay.sg doch sehr günstig erworben und so konnte ich dokumentieren, was man mit Wackelhand, kaum Taucherfahrung und keiner Ahnung von Unterwasserfotographie für einen Mist produzieren kann
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| Von bali – diving |
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Nach kurzer zeit gab ich das fotografieren auf und gab mich dem genießen des Tauchens hin. Karen war bei jedem unsrer Tauchgänge dabei, zwar nicht unter Wasser aber schnorchelnd ein Stockwerk über uns und wenn das, was sie sagte stimmte machte ihr das ganze auch Spaß
Nach kurzer Mittagspause ging es zum zweiten Tauchgang diesmal sogar mit kleinem Wrack und meiner immernoch gigantischen unfähigkeit ein normales Bild zu schießen
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Wieder zurück mieteten wir uns Scooter und machten uns auf in den Norden. Wir wussten irgendwo würde bestimmt was sein hatten aber keine Karte und kannten keinen Ort, irgendwann kamen wir an einem Wasserpalast vorbei
. Wir machten Pause, und schauten ihn uns an. Tiho und ich waren dank dem tauchen mittlerweile müde und so machten wir uns wieder auf den Rückweg, aßen auf etwas zu Abend und kamen nach Sonnenuntergang und bei leichtem Regen wieder “Zuhause” in Padanbai an.
Es wird früh dunkel hier, und da noch ein Stromausfall hinzukam gingen wir um 19:30 schlafen.
Ich werde langsam alt
.
Samstag – Auf Großfischjagd
Morgens ging es wieder 8:00 los, Manta Point stand an, das Wetter war nicht gut, hoffentlich kamen wir überhaupt dazu. Laura die uns am ersten Tag begleitet hatte “durfte” dieses mal Unterricht im Pool geben und so ging es mit 5 andren Tauchern und anderen 2 Guides auf den langen Weg Richtung Lembongan und Manta Point.
Es begann zu regnen, der erste stop war Coralbay, begrüßt wurden wir von einem riesigen Titan Triggerfish, der sich aber zum Glück nicht wirklich um uns kümmerte, überhaupt waren die Fische die wir an diesen Tagen zu sehen bekamen von deutlich grösserer Vielfalt und Anzahl als noch auf den Perhentians.
Was wohl aber vorallem auch daran lag, dass wir hier nicht mehr in den Anfängerspots rumdümpelten, immerhin waren wir ja nun echte Taucher! ![]()
Nach einer Muräne und einem weissen irgendwas dass sich in seiner Höhle verkroch und irgendwie an viel aber wohl vorallem einen oktopus erinnert ging es wieder hoch.
Ein kleiner Mittagssnack und weitere lange fahrt stand vor uns.
| Von bali – diving |
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Dann kamen jene Felsen aus dem Wasser die ich schon im Internet gesehen hatte. Hier war also der Manta Point.
| Von bali – diving |
Ich glaubte nicht so recht daran Überhaupt irgendwas sehen zu werden, wir waren halb in der Brandung eines absolut nach nichts aussehenden Teils der Insel es ging ab ins Wasser, der Spot ansich, da eh nahe an der Küste ist nur ca 9 Meter tief und man merkt die Brandung, in regelmaessigen abständen zieht es einen mehrere Meter nach vorne und zurück.
Und dann kam ein Schatten.
War das ein Taucher oder soll das tatsächlich ein Mantarochen gewesen sein?
20 sekunden später wusste ich mehr, ein mindestens 1000000000 Meter, oder evtl. auch nur 3-4 meter breiter Mantarochen schwebte auf uns zu und über uns hinweg, gefolgt von einem zweiten, machte eine Kurve und schwamm in richtung weiterer 3.
| Von bali – diving |
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| Von bali – diving |
Alle sonstigen Fische die sich zu dieser Zeit um uns befanden – obwohl teilweise schon beinahe einen eigenen Tauchgang wert – waren einfach nur unwichtig. Abgesehen von meinem ersten hai, der auch ein wenig aufmerksamkeit wollte bekam ich ab jetzt auch nicht mehr irgendwas von ihnen mit.
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Wir blieben weit über eine Stunde dort, hin und her getragen von der Brandung und umgeben von insgesagt 7 oder 8 Mantas.
Sollte sich das Wochenende bis zu diesem Zeitpunkt nicht gelohnt haben (was nicht der Fall war) hätte es das mit nur diesen Augenblicken getan.
| Von bali – diving |
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Auch Karen war happy schnorchelnd über uns und den trotzdem sehr nah an den Rochen
| Von bali – diving |
Es ging gegen Abend nach Semnyak, nah am Flughafen um, falls wir uns ein Auto mieten sollten nicht all zu weit weg zu sein.
Der nächste Tag bestand dann aus einem privaten Taxifahrer, Shopping (ich habe mein lila t-shirt wieder !11 allerdings in S und werde es wohl nie anziehen
)
und ein wenig im Süden die Tempel und Strände anschaun.
Ein letzter Sonnenuntergang und es ging mit dem flugzeug zurück und spät in Singapore ins Bett, es mussten einfach noch ein paar geschossene Bilder betrachtet werden
.

























